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  1. Afghanistan

    Teppich Afghanistan Sehr schöne, robuste Teppiche aus Afghanistan. Die Teppiche werden in Famillienbetrieben aus hochwertiger Schurwolle handgeknüpft. Die Farben der Afghanteppiche sind meist ein kräftiges Weinrot mit schwarz, als Ziegler blumig gemustert oder als Gabbe modern hergestellt. Der Teppich ist äußerst strapazierfähig und sehr pflegeleicht. Die Teppiche sind optimal geeignet für den Essbereich.

  2. alle Teppiche

    Teppich alle Teppiche Handgeknüpfter Teppich und ein geschichtlicher Rückblick: Im strengen Sinne wird der Begriff des Orientteppichs den in den klassischen orientalischen Knüpfgebieten Anatolien, Iran (Persien), Kaukasusländer, Turkmenien/ Turkestan, Alt-China und Indien handgearbeiteten Teppichen zugeordnet. Über die geographisch-geschichtliche Zuordnung hinaus sind jedoch auch die Teppiche jener Knüpfgebiete anzusprechen, die zwar als eigene Arten bezeichnet und geführt werden, aber gerade in den letzten Jahren dem Teppichmarkt zusätzliche Impulse gegeben haben. Es sind vor allem die China-Teppiche, Tibet- und Nepal-Teppiche, Exponate aus Indien, Pakistan und Nordafrika (Berber-Teppiche). Der orientalische Teppich blickt auf eine lange kulturgeschichtliche Entwicklung zurück und gilt im Hinblick auf Herstellungsmethoden und Muster als die älteste Kunstform überhaupt, die sich über einen Zeitraum von mehr als 2000 Jahren erhalten hat. Bereits im 5. Jh. v. Chr. kannte man die Technik des Teppichknüpfens. Der älteste bekannte Knüpfteppich wurde im Jahre 1949 von dem russischen Forscher Prof. Rudenko in einer Grabkammer im Altaigebirge in Südrussland entdeckt, der aufgrund des Fundortes Pazyryk genannt wird. Dieser fast unbeschädigte Wollknüpfteppich zeigt neben der Schönheit in Farbe und Musterung eine ungewöhnliche Knüpfdichte. Wissenschaftler schätzen diesen Teppich auf etwa 2500 Jahre. Teppichfragmente, die bei Loulan in Ostturkestan gefunden wurden, weisen auf deren Herstellung bereits im 2. und 3. Jh. hin. Auch in Ägypten lässt sich aus vielen Funden eine Knüpftradition nachweisen. Ursprünglich wurde der Orientteppich für den persönlichen Bedarf angefertigt. Er diente als Zeltbehang, Wärmespender, Tisch, Lagerstätte oder als Transportmittel in Form von Satteltaschen. Als Umhang bot der Teppich den Nomaden sicheren Schutz gegen die Unbill des Klimas, er diente aber auch zum Schmuck und vor allem zum Gebet. Vom 11. Jh. an kann für Kleinasien und vom 12. Jh. an für den gesamten Orient eine Teppichchronik zusammenhängend dargestellt werden. In Persien, das als die Heimat des Orientteppichs gilt, sind Teppiche aus dem 13.-15. Jh. bekannt. Den Höhepunkt persischer Teppichknüpfkunst erlebte das Land (heutiges Iran) in der Dynastie der Safawiden (1501-1721). In Manufakturen des Staates hat die Teppichherstellung viele Musterungs- und Gestaltungsimpulse erhalten. Auch in anderen Gebieten lässt sich das Teppichknüpfen nachweisen, so z.B. in Turkmenien, in Turkestan, der Türkei oder Indien. Bereits aus dem 15. Jh. liegen Fragmente vor, die in Manufakturen gefertigt wurden. Beweise sind die Gemälde großer Maler mit der Wiedergabe dieser Teppiche (auch als Holbein-Teppiche bezeichnet). Während der Blütezeit der türkischen und persischen Teppichknüpfung wurden große Mengen Teppiche für europäische Fürstenhäuser und Kaufherren als Wand- und Tischschmuck eingeführt. Am meisten verbreitet dürften türkische Teppiche aus Anatolien und Kleinasien gewesen sein. Teppiche aus ländlich-dörflicher Knüpfung sowie Nomadenteppiche waren ebenso anzutreffen wie feinste Knüpfungen nach künstlerischen Entwürfen. Den wesentlichen Eingang in das Abendland fand der Orientteppich über Spanien, wo bereits 710 n. Chr. die aus Nordafrika kommenden Mauren eine Dynastie gründeten und dabei auch die Fertigkeit des Teppichknüpfens mitbrachten. Es entstand eine richtiggehende Teppichindustrie in der Stadt Cordoba. Die islamische Dynastie der Nasriden baute die Festung Alhambra oberhalb der Stadt Granada. Der Granatapfel wird zum Stadtsymbol und später länderübergreifend als Ornament in der Textil- und Teppichmusterung verwendet. Zur Zeit des Mittelalters wurden in Europa dann die ersten Bildteppiche hergestellt. So ist der im 11. Jh. gestickte «Wandteppich von Bayeux» ebenso zu nennen wie der im 12. Jh. geknüpfte Wandteppich von Quedlinburg. Später kam es auch in Skandinavien zur Kunst des Teppichknüpfens (Hochzeitsteppich). In Frankreich entwickelte sich im 17. Jh. eine eigene und recht bedeutende Teppichindustrie. Die Savonnerie erhielt ihre Aufträge vom Hofe Ludwig des XIV. Im Jahr 1662 entstand die Gobelin-Werkstatt in Paris und schließlich später eine bedeutende Teppichindustrie in Zentralfrankreich mit der Stadt Aubusson. Auch in Nordfrankreich und in Flandern entwickelte sich eine blühende Teppichindustrie. Städte wie Arras, Brügge, Brüssel, Gent, Lille, Tourcoing und Tournay sind dafür zu nennen. Mit der Verbesserung der Verkehrswege zwischen Asien und Europa wurde ein immer größerer Warenaustausch ermöglicht. In der zweiten Hälfte des 19. Jhs. waren breite Kreise des Bürgertums in der Lage, ihre Wohnungen mit Orientteppichen zu schmücken. Auf der Wiener Weltausstellung 1873 zeigte Persien eine große Zahl erlesener Teppiche. Vom Farben- und Formenreichtum fasziniert, wurden seit dieser Zeit Orientteppiche zu einem Statussymbol. Diese Entwicklung kam dem Handel mit Orientteppichen sehr zugute, sie hat sich bis in unsere Zeit fortgesetzt. Der handgeknüpfte Teppich heute teilt sich grob in moderne oder klassische Teppiche. Wobei bei einigen Designs die Übergänge fließend sind. Gerade das macht den heutigen Teppich so universell einsetzbar und aus modernen Stücken einen Klassiker.

  3. Anapurna

    Teppich Anapurna Anapurna: Das Material dieses Teppichs besteht ausschließlich aus Hochlandwolle. Alle Einzelornamente wie auch die Gesamtkomposition entspringen aus der Feder europäischer Designer und unterliegen einem ständigen Wechsel. Im Rahmen der Internationalen Entwicklungshilfe Organisationen wie das Rote Kreuz, begann unter der federführenden Hand von Heinrich Harrer, vor rund 30 Jahren, die Knüpfung von modernen Nepal Teppichen. Die meist von Exil-Tibetern geknüpfte Ware entspringt den Tempelteppichen des Tibet. Auch heute tragen Tibeter Teppiche zur Erhaltung sozialer Lebensbedingungen bei.

  4. Ardebil

    Teppich Ardebil Ardebil liegt in der Provinz Asarbajedjan im Nordwesten Irans. Die Stadt mit ca. 350.000 Einwohnern befindet sich am Fuße des Sawalan-Gebirges im Tal des Kara-su Flusses (Schwarzes Wasser Flusses). Ardebil, das früher Atravat hieß, ist eine sehr alte Stadt, deren Geschichte bis zur Aschkanian Dynastie zurückreicht. Die Stadt wurde ziemlich früh von den Arabern erobert und der Islam war und ist seit vielen Jahren ein sehr wichtiger Glaube für die Menschen. Ardebil wurde vor fast 750 Jahren von den Mongolen erobert und vollständig zerstört. Praktisch ist diese Stadt auf den Ruinen der Vergangenheit aufgebaut. Die Glanzzeit von Ardebil war die Safaviden-Dynastie vom 16. -17. Jahrhundert. Wie in vielen anderen persischen Städten findet man hier viele alte Sehenswürdigkeiten. Bekannteste Ardebil-Muster sind Mahi und nachgeknüpfte kaukasische Teppiche. Ardebil-Teppiche mit kaukasischem Muster sind in einer Zeit produziert worden, die sehr hoch angesehen waren. Mit der Nachknüpfung solcher Muster wurde eine Marktlücke geschlossen. Sie werden oft unter den Namen anderer Orte verkauft, wie z.B. Schirwan. Ardebil Teppiche werden sehr oft mit strengen Mustern in länglichen Formaten produziert. Erzeugnisse aus diesem Gebiet sind gute und preiswerte Teppiche. Ihr Flor ist mittellang, hat eine mittlere Knotenanzahl und hauptsächliche Farben sind rot, blau und Elfenbein. Hinweis: Zuerst wurden für Schuß und Kette Schurwolle verwendet. Heute werden als Schuß und Kette Baumwolle verwendet. der Flor ist aus sehr strapazierfähiger, fettiger Schurwolle.

  5. Bachtiar

    Teppich Bachtiar Bachtiar: Teppichherstellendes Halbnomadenvolk im südlichen Iran. Bachtiari-Teppiche, meist aus Wolle (Kette und Schuss Baumwolle), sind in der Struktur eher grob als fein, mit dem türkischen oder persischen Knoten geknüpft und weisen kleinteilige, geometrisch-abstrakte Muster auf. Das bekannteste Muster ist die aus der Safawiden-Zeit stammende Gartenteppich-Musterung.

  6. Benares

    Teppich Benares Benares: Diese Teppiche werden in einem modernen, geometrischen Stil mit Einflüssen aus Nepal handgeknüpft. Die Teppiche werden in Werkstätten in Varanasi (Benares) in Indien hergestellt. Bei der Herstellung wird hochwertige Wolle aus Indien oder Neuseeland verwendet, die in harmonischen und natürlichen Farbtönen eingefärbt wird.

  7. Bochara

    Teppich Bochara Bochara: Turkmenisches Teppichmuster, benannt nach der gleichnamigen, geschichtlich berühmten Stadt im östlichen turkmenischen Gebiet. Der Bochara ist ein Nomadenteppich und wurde fast ausschließlich von Tekke-Turkmenen, nur selten von anderen Stämmen geknüpft. Seit fast 100 Jahren wird der Bucharateppich auch maschinell nachempfunden. Auf rotbraunem Grund befindet sich ein Raster von senkrechten und waagerechten Linien, deren Schnittpunkte mit einer abgerundeten, achteckigen Sternform, der Göl, markiert sind. In Kaschmir und im Pandjab sind seit Jahrhunderten feine Teppiche geknüpft worden. Um 1950 übernahmen die Pakistani das Bochara Muster .Es sind wunderbar geometrisch durchgemusterte Teppiche die unser Auge erfreuen. Einen Pakistan Bochara erkennt man an seiner Baumwollkette. Diese feinen Teppiche mit über 250.000 Knoten sind in Ihrem Nomadenstil sehr perfekt gemacht.

  8. Gabbeh

    Teppich Gabbeh Gabbeh: Aus der Steppenlandschaft des Zagres Gebirges des Irans stammen diese traditionsreichen Nomadenteppiche. Die Gabbeh Kunst ist die Domände der Frauen. Mit viel Geschicklichkeit knüpfen sie diese farbenfrohen Teppiche, deren moderne Musterungen Tiere und Gegenstände des Alltags oder Szenen aus dem täglichen Leben zeigen. Als Knüpfmaterial verwenden die Frauen beste handversponnene Wolle, die mit Pflanzenfarben gefärbt wird. Typisch für Gabbeh-Teppiche ist der auffallend schöne Abrasch, der reizvolle Kontraste schafft. Die verblüffendsten Gabbehs entstehen dort, wo man den Knüpferinen freie Hand lässt. Jeder Gabbeh ist für sich ein Unikat, das sich besonders in modernen Wohnungseinrichtungen harmonisch einfügt. Wir führen eine Vielfalt an verschiedenen Farben, Designs in allen Größen. Dieser Teppichtyp unterscheidet sich stark von den traditionellen Orientteppichen. Bei hoher Mustervielfalt auf großen einfarbigen Flächen und unter sparsamer Verwendung von einfachen Ornamenten wie Rauten oder der Lebensbaum, werden diese Teppiche in einem wesentlich freieren, spontaneren Stil gestaltet als Orientteppiche. Denn ursprünglich wurde der Gabbeh nur für den Eigengebrauch der Nomaden gefertigt. Die Motive wie Tiere, Vögel, Menschen sind oft der direkten Umgebung entnommen oder entstehen meist aus dem Gedächtnis heraus. Heute werden Gabbehs in vielen Ländern hergestellt. Oft in ganz puristischen Designs und Farbkombinationen. Die Wolle ist gut und fettreich.

  9. Goltogh

    Teppich Goltogh Goltogh: (bei Zanjan) ist ein kleiner Ort im Nordwesten Irans. Im ganzen Ort sind sehr viele Kurden sesshaft geworden. Daher haben Goltoghteppiche eine Bidjar-ähnliche Struktur. Sie sind fast genauso fest und hart. Die Teppiche wirken etwas streng, da sie nach Jahrhunderte alten Mustern hergestellt werden. Die Muster sind bäuerlich. Es wird sehr viel blau, rot und braun verwendet. Der Schuss und die Kette sind aus Baumwolle, der Flor aus guter strapazierfähiger Wolle. Die Goltoghteppiche sind sehr strapazierfähig und gut reinigbar.

  10. Hanfteppich-BIO

    Teppich Hanfteppich-BIO Hanfteppich-BIO: Der am heilgigen Fluß Ganges in Benares hergestellte Teppich aus Biohanf hat einen schönen Glanz. Seine strukturierte Oberfläche verleiht ihm auch ohne Musterung eine schöne Optik. Durch den hohen For verliert der Teppich in den ersten Wochen etwas Fasermaterial.

  11. Indien

    Teppich Indien Die Teppichproduktion in Indien hat Tradition. Vom 16. bis 18. Jahrhundert entstanden hier sehr schöne Teppiche mit persischen Mustern aus feinster Schafwolle und Seide. Nach der Selbständigkeit Indiens im Jahre 1947 nahm die Teppichproduktion einen neuen Aufschwung. Die meisten Teppichknüpfer flüchteten zwar nach Pakistan, jedoch wurden in Indien schnell eigene Nachwuchskräfte ausgebildet. Bis heute gilt Indien als einer der größte Teppichexporteure.

  12. Kaschmir-Seide

    Teppich Kaschmir-Seide Kashmir: Diese Teppiche werden in einer Reihe von Werkstätten im Gebiet Kashmir geknüpft, das sich zwischen Pakistan und Indien erstreckt. Die Teppiche werden aus Seide hergestellt, welche zumeist aus China importiert wurde, um einen besonderen Glanz zu erzielen. Kaschmirteppiche sind sehr dicht geknüpft, strapazierfähige Teppiche und trotzdem gut zu reinigen. Heutzutage gelten diese Teppiche als die hochwertigsten, die in Norden Indiens hergestellt werden.

  13. Kazak

    Teppich Kazak Kazak: Diese Teppiche werden in Pakistan handgeknüpft. Das Muster ist von geometrischen Mustern aus Russland inspiriert und die Wolle wird mit natürlichen Pflanzenfarben gefärbt. Die Teppiche sind strapazierfähig und haben kräftige Farben. Sie werden mit Steinen gewaschen, um den besonderen, glänzenden Charakter zu erzielen. Heute hergestellt in Afghanistan zählen sie zu den beliebtesten Teppichen unserer Zeit. Sie sind nicht sehr dick und liegen sehr gut im Raum.

  14. Kelim

    Teppich Kelim Kelim: Unter den prächtigen Orientteppichen sind Kelims die charaktervollen Verwandten. Sie werden handgewebt, so sind sie viel flacher und leichter. Die Kelims werden während des Knüpfens, in einer schöpferischen Vielfalt an Variationen und individuellen Kompositionen völlig ohne Vorlage gestaltet, obwohl die Entwürfe auf überlieferte Muster und Motive beruhen. Diese Teppiche, die eine ästhetische Ausdruckskraft, Brillanz und Glut an Farben besitzen, werden sowohl von sesshaften als auch von wandernden Stämmen gefertigt. Herkunftsgebiete sind Persien, die Türkei, Turkmenistan, Afghanistan, Pakistan und die angrenzenden Gebiete. Die Variationen sowohl der Teppichtypen als auch der Webtechniken sind kulturspezifisch und Ausdruck des Lebensstils, der Umgebung, der Werte und der Auffassung der Erzeuger, sie entsprechen den individuellen Verhältnissen des jeweiligen Stammes. Ihre Farben und Muster sind aus uralten Zeiten überliefert und spiegeln in ihrer Aussage die Landschaft wider. Die Unregelmäßigkeiten innerhalb der Musterungen kommen durch den häufigen Wechsel der Rastplätze zustande, da die Knüpfstühle entsprechend häufig auf- und abgebaut werden müssen. Allerdings wird dadurch der Reiz und das Erscheinungsbild dieser originären Teppiche noch erhöht. Diese im Stil freien und weniger formalen Teppiche harmonieren oftmals besser mit modernem Interieur als Manufakturteppiche. Kelim ist ein aus kurzer Schafwolle gewobener Teppich, der traditionell von den Nomadenstämmen in der Türkei, im Iran, Irak, in Rußland, China, Pakistan, Indien und Marokko hergestellt wird. Wegen der begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten dieser Technik sind die Muster viel einfacher und geometrischer als bei Knüpfteppichen. Früher wurde er als Satteldecke der Kamele oder zur Unterteilung der Zelte in verschiedene Räume gebraucht. Traditionelle Kelims haben Motive aus Dreieck und Rhombuskombinationen und kommen in unterschiedlichen Farben vor. Die meist aus waagerechten und diagonalen Linien mit sehr kurzen Senkrechten gebildeten Muster gehen auf verschiedene Stämme und Regionen zurück. Kurdische Versionen sind heller, manchmal gemischt mit Stickerei, anatolische Kelims sind sehr farbenprächtig mit besonders abstrakten Mustern und typisch für die traditionellen ostbulgarischen Kelims ist ein vorwiegend schwarzer Hintergrund mit floralen Motiven. Dagegen haben iranische einen burgund-rostfarbenen, dunkelblauen und satten grünen Untergrund. Heute wird der Kelim sowohl als Teppich wie auch als Wanddekoration verwendet. Kelims aus Persien haben dabei einen besonderen Stellenwert.

  15. Keschan

    Teppich Keschan Keschan ist ein sehr beliebter Teppich aus einem der besten Knüpfgebiete Persiens. Diese Teppiche begründeten den guten Ruf der persischen Knüpfkunst. In ausgesuchten Knüpfereien werden diese Teppiche in Handarbeit nach alten Mustern geknüpft. In den persischen Originalknüpfungen wird nur hochwertige Wolle in traditioneller Weise verwendet. Bei diesen Teppichen handelt es sich nicht um Billigkopien oder Ramschwaren wie sie leider immer häufiger angeboten wird. DieseTeppiche sind hochstrapazierbar und sehr langlebig. "Lebensdauern" von 70 bis 100 Jahren sind eher die Regel als die Ausnahme.

  16. klassisch

    Teppich klassisch Klassische Teppiche in allen Größen und Qualitäten

  17. Lahore

    Teppich Lahore Lahore die Teppichhauptstadt Pakistans. Seit dem 11 Jahrhundert ist Lahore eines der geistigen Zentren des Islam auf dem indischen Subkontinent. Die Stadt besitzt mehrere Moscheen aus der Mogulzeit, unter anderem die Badshahi-Moschee und die Perlmoschee (Moti Masjid) aus dem 17 Jahrhundert, sowie den kunstvollen Schalimargarten von 1637. Lahore war zwischen 1585 und 1598 die prunkvolle Hauptstadt des Mogulreiches, für das damalige Europa Symbol unermesslichen Reichtums und grenzenloser Macht. Akbar war im 16. Jahrhundert der Begründer der Mogulpracht in Lahore und machte die Stadt zu einem der Zentren der islamischen Kultur des Subkontinents. Von 1799 bis zur Eroberung durch englische Truppen 1848 war Lahore die Hauptstadt des Reichs der Sikh. Lahore ist bekannt für die feinsten Teppiche aus Pakistan.

  18. modern

    Teppich modern Moderne Teppiche in allen Größen und Arten. Hier finden Sie moderne Teppiche

  19. Nahawand

    Teppich Nahawand Nahavand: Häufig haben sie ein zentrales Medaillon, bestehend aus Blätter-Motiven, das von Blumen und Zweigen umgeben ist. Die Borte ist mit stilisierten Blumen und Vasen geschmückt. Vorherrschende Farbe sind ein bleiches Rotrot und Beige auf dunkelblauem Grund. Ein strapazfähiger Teppich in reichen Farben.

  20. Nain

    Teppich Nain Nain-Teppiche sind geschätzt und beliebt. Material und Ausführung sind erstklassig. Die Knüpfdichte beträgt häufig mehr als eine Million Knoten pro Quadratmeter. Das Material besteht aus Wolle teils auf Seidenkette. Seide kommt auch oft als Schussfaden und im Flor vor. Üblich sind Muster mit einem Medaillon in der Mitte sowie mit Arabesken und Blumenmotiven. Die Ähnlichkeit mit Isfahan-Teppichen ist auffällig. Es kommen auch einfachere Teppichprodukte geringerer Qualität vor, die fälschlich als Nain verkauft werden.

  21. Nepal

    Teppich Nepal Nepal: Ein Königreich nördlich von Indien. Die Bezeichnung Tibet-Teppiche umfasst somit Teppiche, die teils aus Tibet stammen, teils von tibetanischen Flüchtlingen in Nepal geknüpft werden. Tibetanische Nomaden sind wichtige Rohstofflieferanten der für die Teppiche verwendeten Wolle.

  22. Pakistan

    Teppich Pakistan Pakistan: Das einstige Beludschistan, jetzt Pakistan, liegt südöstlich von Persien und beherbergt auch Stämme, die sich mit der Herstellung von Knüpfteppichen befassen. In neuester Zeit wurden hier Werkstätten in Betrieb genommen, die sehr fein geknüpfte, hochflorige Teppiche und Brücken mit turkmenischem Muster verfertigen. Diese sogenannten Pakistani-Buchara weisen Oktogon-Muster in verschiedenen Farben auf. Sie haben eine glänzende, aber sehr weiche Wollqualität. Die Pakistani-Buchara zeigen cremefarbenen, weichselroten, mitunter einen grellgrünen Grund. Die Knüpfungsdichte liegt bei 400.000 persischen Knoten pro Quadratmeter. Es werden aber auch Ziegler, Gabbehs und andere klassische Teppich in vielen Varianten hergestellt.

  23. Patchwork

    Teppich Patchwork

  24. Persien

    Teppich Persien Persien: Seit Jahrhunderten ist der Iran das Land des Teppichs und zwar des sogenannten Perserteppichs. Dieser ist ein Grundbestandteil persischer Kunst und Kultur. Zu den Perserteppichen gehört u.a. der Gabbeh Teppich, welcher ein traditionell handgewebter Teppich ist. Der älteste Teppichfund ist der Pazyryk, der aus dem 5. Jahrhundert vor Christus stammt und in Ostturkestan gefunden wurde. Wann genau die Knüpfkunst im Iran begann, ist jedoch unbekannt. Neben den Gebetsteppichen, die in allen islamischen Ländern eine besondere Rolle spielen, gibt es unter den Gebrauchsteppichen im Iran eine anderswo unerreichte Vielfalt an Mustern und Herstellungstechniken. Jede Region oder sogenannte Provenienz, die Teppiche herstellt, zeichnet sich durch ein ganz charakteristisches Muster aus.

  25. Tibet

    Teppich Tibet Tibet: Von China annektierte Provinz im Himalaya. Die Teppichfertigung dort lange Tradition. Neben kleineren Ateliers und grösseren Teppichmanufakturen werden Orientteppiche in kleinen Bauernhöfen und von Normaden hergestellt. Die Produktion in den Ateliers bzw. Teppichmanufakturen zeichnen sich durch eine morderne Arbeitsteilung ab. Die Normaden bzw. Bauern hingegen stellen die Teppiche im Alleingang her.

  26. Turkmene

    Teppich Turkmene Turkmene: Mit turkmenischen Teppichen sind Teppiche mit den Designs aus Gebieten wie Usbekistan, Turkmenistan, Ostturkistan, Afghanistan und Belutschistan gemeint. Zu den turkmenischen Teppichen zählen u.a. Baschir-, Salor-, Tekke-, Tjaudor- und Yomut-Teppiche. Dies sind Teppiche, die vor einigen Jahrzehnten noch Buchara-Teppiche genannt wurden. Geometrische Designs sind oft anzutreffen. Das östlich des Kaspischen Meeres gelegene Tiefland Turkmenistan ist ein bedeutendes Teppichknüpfgebiet gewesen.

  27. Vienna Carpet

    Teppich Vienna Carpet Wiener Teppiche: Aus den wichtigsten Strömungen des 20. Jahrhunderts - Bauhaus, Wiener Werkstätte, Moderne , Postmoderne werden Impulse für eine Gestaltungskultur der Zukunft entwickelt. KULTIVIERUNG DES WOHNENES IM TREND Der Verkäufer erläutert dem Kunden die aktuellen Megatrends. Megatrends in der Gestaltung sind im Allgemeinen: Sanftheit, Esoterik, Gesundheit und seelische Harmonie. Der Teppich aktualisiert diese Trends durch seine Zurückhaltung und seine aktuelle Geschichte. Seine künstlerische Bildsprache ist neu. Das unterstützt wiederum die informierten Bewohner, die die Zeichen dieser Sprache in allen Massenmedien wiederentdecken. Man fühlt sich so nicht ausgeschlossen, man geht mit der Zeit, man benutzt den Zeitgeist, die Signale der aktuellen Gegenwart. QUALITÄT DES MATERIALS Bei den Wiener Teppichen wird durch intensive Zusammenarbeit von Künstlern, Textiltechnikern, Textilchemikern und den Knüpfern erfolgreich die Verbindung der alten, hervorragenden Techniken mit der zeitgenössischem Kunst hergestellt. Als Grund und Flormaterial werden nur Naturmaterialien wie Baumwolle, reine Seide und die besten zur Verfügung stehenden Schafschurwollen aus dem Hochland von Tibet oder Merinowolle aus Neuseeland bis zu den traditionellem Knüpfländern verwendet. Diese Wollen zeichnen durch hohe Elastizität und durch den hohen selbstreinigend wirkenden Fettgehalt aus. Eigenschaften, die die Langlebigkeit des Teppichs garnatieren. Die Verarbeitungsqualität wird den heutigen Ansprüchen bezüglich Lichtechtheit und Ausbluten der Wolle angepaßt. Die Wolle ist, so weit wie möglich, handgekämmt, handgesponnen und mit Naturfarben gefärbt. Mit dieser Verarbeitung wird eine unendliche Nuancenvielfalt erzielt, die den Teppich bereichert und ihm einen besonderen Reiz verleiht, der sich oft im Laufe der Zeit noch verstärkt und entfaltet. Es werden nur erfahrene Knüpfer ausgewählt, die die geforderten Techniken bestens beherrschen. Nur durch diese Kriterien ist es möglich, daß Sie einen Teppich besitzen, der durch seine reine Handarbeit einzigartig ist, und wir Ihnen durch die besondere Dichte und Florhöhe eine lebenslange Garantie geben können. EXKLUSIVITÄT, EINMALIGKEIT, BESONDERHEIT Diese Teppiche sind exklusiv, in einer limitierten Auflage von 100 Stück, je Bildmotiv. Jeder Teppich ist mit einer Editionsnummer versehen und wird von einem Zertifikat begleitet. Dieses Zertifikat trägt die persönliche Signatur von Mag.arch.Prof. Warlamis, dem Designer der Kollektion der Wiener Teppiche. der Kunde tritt ein in den kleinen, ausgewählten Kreis dieses einmaligen Konzepts. REICHHALTIGES BILDPROGRAMM Die Warlamis-Kollektion ist umfangreich und vielfältig, sie verfügt über ein Bildprogramm, das sich in viele künstlerische Richtungen erstreckt. Angefangen von der Wiener Tradition, von der Tradition des legendären Deutschen Bauhauses, aber ebenso der berühmten De Stijl-Gruppe ist der gespannte Bogen großzügig und offen. Wir glauben, daß wir durch die Farben, die Auswahl der Motive, der archtektonischen Besonderheit viele Meschen zufriedenstellen können, aus einer reichen Auswahl den persönlichen Geschmack, die persönliche Neigung zu erleichtern. Denn fast in allen Teppiche ist der Grundtenor bewahrt: sanftebTöne, einfache Kompasitionen, gute Stories. Diese Kollektion ist die größte Kollektion, die einzelner Künstler ständig entwickelt und erweitert. Da ist auch das besondere Marketing: mit ständiger Arbeit und Betreuung begründet sie diesen wirklich überwältigenden weltweiten Erfolg.

  28. Ziegler-Chobi

    Teppich Ziegler-Chobi Ferahan-Ziegler-Chobi: Ziegler (Chobis) sind neue und sehr hochwertiger Teppiche mit Tradition. Unsere Ziegler werden in Afghanistan von erfahrenen turkmenischen Knüpfern von Hand gemacht und sind qualitativ deutlich hochwertiger wie Stücke aus Pakistan oder Indien. Diese hochwertige afghanische Qualität ist immer schwieriger zu finden, da die allseits bekannten Probleme in Afghanistan den Handel und die Herstellung stark behindern. Die Sammlerstücke von morgen.

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