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Mag.arch.Prof. Warlamis
Makis Warlamis in Griechenland geboren, studierte Architektur in Griechenland und Österreich. Er unterrichtet an mehreren Hochschulen. Seine Werke befinden sich in den wichtigsten Museen der Welt. Makis Warlamis leitet heute das Internationale Designcenter I.DE.A.

Die Wiener Teppiche
Ein Architekt geht ungewöhnliche Wege

"Ich will auf Träume, auf die Sehnsüchte der Menschen reagieren. Ich will Sie nicht mit meinen eigenen Träumen überraschen und konfrontieren. Ich suche den Dialog."


Wohnraum ist nicht bloß das Wohnzimmer. Wohnen ist überall möglich, in der Küche, im Kinderzimmer, im Schlafraum. Teppiche können in allen Räumen wohnanregend sein. Für die Wohnatmosphäre ist es wichtig, ein Gefühl des Zufälligen zu erzeugen, keine strenge funktionale Ordnung.

Wien war immer Drehscheibe für Kunst und Kultur. Aus dem Schmelztiegel vieler Kulturen entspringt in Wien immer wieder ein universell geprägter Geist, der den lokalen Charakter überwindet und Menschen in der ganzen Welt anspricht und begeistert. Wir haben ein ehrgeiziges Ziel:
Wien wieder zur Metropole für Orientteppiche und auch für Designerteppiche zu machen. Als Knotenpunkt zwischen Abendland und Morgenland.
Wir haben eine der größten Designerkollektionen der Welt realisiert. Unsere   Teppiche der VIENNA Carpet COLLECTION knüpfen an die Tradition der weltberühmten Wiener Werkstätte von Josef Hoffmann und Koloman Moser an.

Wiener Teppiche, die Idee geisterte seit langen in mir herum. Die Zeit läßt Ideen Reifen wie den alten Wein,wie eine Patina, die voreilt um die allzu intellektuellen Kompositionen zu mildern und zugänglich zu machen.
Mein Wiener Innenraum hat seinen Ursprung im tiefen, warmen Blau des Mittelmeeres. Ich folgte Adolf Loos un vor allem Frederick Kiesler, der das Raumkontinuum als endloses Haus, als endloses Theater empfand.

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Ich begegnete Hundertwasser und verbündete mich mit ihm geen die gottlose Gerade. Meine Wiener Teppiche sind Poeme, Gedichte die die Athmosphäre der Stadt intensiv erweitern. Das Besondere ist die Spur die vonm frühen warmherzigen Hawelka zum Stephansdom, zur Minoritenkirche, zu den Gstätten Meidlings ührt, zum Fleischmarkt und zum Hügelpark, zur Krugerstraße und zur Angewandten, zum Wagner und zum Hollein, zum Hoffmann und zu Coop-Himmelblau`s Dekonstrukzion. Meine Designquelle ist die urbane Topologie - ständig in Bewegung, flüchtig und erstaunt. Wie kleine Plätze der Innenstadt mit dem Duft der Malange und der Musik. Wie Musikträume, wie Szenarien der Gastfreundschaft einer gemütlichen Jause. Innenräume des Inneraumes. Meine Wiener Teppiche.

E. Warlamis, INTERNATIONALE SOMMERAKADEMIE - SALZBURG 1988